1986
Das neue, 1987 eingeweihte Kreisbetriebsgebäude des Aargauischen Elektrizitätswerkes in Lenzburg.

1987
Am 5. März 1987 kann der Neubau des Kreisbetriebes Lenzburg offiziell eingeweiht werden; der anschliessende Tag der offenen Tür stösst in der Region auf ein überaus grosses Echo.
Während der langen Kälteperiode im Januar erreicht die Belastung der Werke neue Höchstwerte. In Einzelfällen sind die Betriebsmittel gar voll ausgelastet. Versorgungsprobleme entstehen jedoch nicht.
1988
Die Kraftwerk Augst AG, ein 40/40/20-Partnerwerk des AEW und der Kantone Aargau und Basellandschaft, tritt in die neue Konzession für die Kraftwerk Augst AG ein.
1989
Das AEW schliesst mit dem Stadtrat einen Kaufrechtsvertrag über die Abtretung des Kreisbetriebsareals ab.
Im Hinblick auf die geplante Zusammenlegung der Kreisbetriebe Turgi und Zurzach wird ein Vorprojekt für einen Neubau auf dem Areal des heutigen Regional-Centers Turgi ausgearbeitet.
1990
01.10.1990 – Gründung Energieberatungsfirma DURENA AG. Das AEW ist mit 20 % beteiligt.
1992
Am 11. November 1992 findet die Einweihung des Kreisbetriebsgebäudes in Bremgarten statt. Die neue Zusammenarbeit mit dem Elektrizitätswerk Muri beim Präsenzdienst verbessert die Einsatzbereitschaft des Kreisbetriebes bei Störungen im oberen Freiamt. Es werden erste Pläne für den Aufbau eines firmeneigenen Glasfasernetzes entworfen.
1993

Die Regionale Netzleitstelle Süd (RNS) steuert ab ihrer Einweihung am 9. Juni 1993 das Unterwerk Wildegg.
1994
Der Neubau des Kreisbetriebs Turgi-Zurzach in Untersiggenthal wird am 21. September 1994 übernommen und am 27. Oktober 1994 bezogen.
Die Wehrbrücke des Kraftwerkes Bremgarten-Zufikon muss einer gründlichen Sanierung unterzogen werden. Der undichte Gussasphaltbelag wird durch einen Betonbelag ersetzt, die Geleiseanlage der Rechenreinigungsmaschine wird erneuert und diverse Betonteile werden saniert.
Das Hochwasser vom 19. Mai führt beim Kraftwerk Bremgarten-Zufikon zu einem maximalen Abflusswert von 640 m3/s, was Wehr und Dämme mit abgesenktem Stauspiegel allerdings problemlos bewältigen. Nachdem sich die Wasserstände überall zurückgebildet haben, sind sämtliche wegen des Hochwassers ausgefallenen Transformatorenstationen wieder unter Spannung und in Betrieb, die Versorgung und der Schaltzustand im Netz sind wieder normal.
In den Jahren 1991 bis 1994 wird das Kraftwerk Augst – zeitgleich mit dem Kraftwerk Wyhlen (D) – umfassend erneuert. Damit erhöht sich die Leistung von 18 auf 34 MW und die Jahresproduktion von 125 auf 205 GWh. Für diese respektable Mehrerzeugung von sauberer, umweltfreundlicher Energie war Folgendes notwendig:
- der Einbau von 7 neuen Maschinengruppen mit entsprechenden baulichen Massnahmen
- die Anpassung der Einlaufbauwerke
- der Bau einer neuen Rechenanlage
- die Austiefung des Unterwasserkanals um 4 Meter
- der Bau einer Umlenkmole im Unterwasserkanal
- ein neues Kühlsystem
- neue Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen
- neue Transformatoren und Gebäudeinstallationen
- neue Sicherheits- und Leittechnik
Ende des Jahres erwirbt die AEW von der Gemeinde Leuggern 30 % Beteiligung am Rheinkraftwerk Reckingen.









